|
Geschrieben von: Julia Großner
|
|
Donnerstag, 22. Juli 2010 um 13:36 Uhr |
Am vergangenen Wochenende schlugen wir in Varna beim Challenger Turnier der CEV auf. Weiterhin auf Punktesuche für die Europameisterschaften in Berlin entschieden wir uns gegen den Supercup auf Fehmarn und für das Turnier der Europaserie. Auch in Varna setzten sich an diesem Wochenende die hochsommerlichen Temperaturen, die wir schon aus dem heißen Deutschland kannten, durch. So war es nicht einfach für uns und alle anderen Turnierbeteiligten eine konstant gute Leistung über das gesamte Turnier abzurufen. Das Ziel war es mit so wenig wie möglichen Spielen der Hitze aus dem Weg zu gehen. Im ersten Spiel gewannen wir gegen die Lokalmatadoren Eva/Eva zu 12 und 14. Danach trafen wir auf die Schweizerinnen Graessli/ Goricanec. Nach einem hervorragenden ersten Satz von unserer Seite aus, gaben wir dann leider in Satz zwei und drei das Spiel unnötig aus der Hand und verloren 2:1 (21-14, 17-21, 19-21). Unsere „Bestrafung“ folgte am nächsten Tag, an dem wir bei gefühlten 45° drei Spiele bestreiten sollten. Das erste Match am Morgen verlief ähnlich wie das gegen die Schweizerinnen am Vortag. Auch gegen die Holländerinnen Van der Hoeven/ Van der Vlist starteten wir furios und erspielten uns schnell eine hohe Führung. Doch wieder konnten wir unsere gute Leistung nicht in Satz zwei übertragen. In Satz drei fingen wir uns aber diesmal wieder, so dass wir schließlich 2:1 (21-10, 19-21, 15-13) gewannen. Der nächste Krimi sollte nicht lange auf sich warten lassen. Im Spiel um Platz fünf setzten wir uns mit 2:1 gegen Cella/ Rosso aus Italien durch. Nach dem wir den ersten Satz zu 18 abgaben und im zweiten lange einem zwei Punkte Rückstand hinterherliefen drehten wir im letzten Moment das Spiel und entschieden Satz zwei 32:30 und Satz drei 15:9 für uns. Im letzten Spiel des Tages trafen wir auf die späteren Turniersiegerinnen aus Brasilien. Wir fanden zu keinem Zeitpunkt richtig in das Spiel. Vielleicht lag es daran, dass wir im vorigen Spiel zu viele Kräfte und Nerven lassen mussten. Das Team Vivian-Lima spielte weitestgehend fehlerlos so dass wir nicht lange gegen halten konnten und 0-2 (10-21, 17-21) verloren. Mit Platz fünf waren wir nicht ganz zufrieden, weil mit einer konzentrierteren und stabileren guten Leistung auf jeden Fall mehr drin gewesen wäre. Aber wir lassen uns nicht entmutigen. Am kommenden Wochenende führt uns die Deutsche Tour nach Bonn. Hier wollen wir uns wieder von unserer besten Seite präsentieren. |