Beachvolleyball Team Fischer/Großner

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Aufwärtstrend hält an

Geschrieben von: Martin   
Sonntag, 13. Juni 2010 um 19:42 Uhr
Annahme RikeBevor die vierwöchige Fussballweltmeisterschaftspause der Beachvolleyballer beginnt, stand ein erneutes Stadtturnier an. In Münster trafen sich die Männer und Frauen bereits eine Woche nach dem Supercup in Hamburg wieder. Dabei sprang für Jule und Rike erneut der vierte Platz heraus und damit weitere wichtige Punkte für die deutsche Rangliste, doch war der Turnierverlauf nicht mit der Vorwoche vergleichbar.
Im ersten Spiel trafen wir auf das Duo Brink-Abeler/Grün, denn die beiden hatten bisher nicht viele Punkte gesammelt und mussten sich über die Qualifikation in das Hauptfeld spielen. Der Setzplatz 12 wurde den beiden aber nicht gerecht und es entwickelte sich wie immer in dieser Saison in den Duellen gegen die beiden ein packendes, enges und emotionales Spiel. Im dritten Satz packte Angelina Grün dann ihre gefährlichen Aufschläge aus, worauf wir uns nicht schnell genug einstellen konnten und so verloren wir das erste Spiel unglücklich (18:21, 21:12, 10:15). Damit war klar, dass es kein leichtes Wochenende für uns werden würde, da wir uns durch die Loserrunde käpfen mussten, wenn wir Punkte einheimsen wollten. Für unsere Blessuren war das auch nicht förderlich, aber so wollten wir die nächsten Spiele unter dem Aspekt Spielpraxis sammeln sehen. Im zweiten Spiel stand das Duell gegen das Team Friedrich/Halwas an. Diesem Team ließ wir von Beginn an keine Chance und siegten in schnellen 38 Minuten (21:15, 21:16). Das Spiel gegen das Hamburger Duo Aulenbrock/Schillerwein gestaltete sich dagegen wesentlich knapper, doch bewiesen wir wiederum Nervenstärke und siegten auch diesmal in zwei Sätzen (21:19, 28:26). Mit diesem Sieg waren wir definitv Siebter und hatten damit erstmal ein schnelles Aus verhindert. Das planmäßig angesetzte Spiel gegen Bieneck/Steinhauff fiel aufgrund einer Verletzung von Viktoria Bieneck aus.
So konnten die Mädels ihr Quartier in Warendorf bei der Bundeswehr beziehen. Da konnte man die Zeit ohne Befehle zur Regenration nutzen auch wenn diese kurz war. Wiederum neun Uhr in der Früh stand ein Duell um den Einzug ins Halbfinale an. Dort waren Gernert/Jurich unser Gegner und wie in der Vorwoche konnten wir das erneute Duell auf Augenhöhe in drei Sätzen für uns entscheiden (21:17, 15:21, 19:17). Dadurch war der Halbfinaleinzug geschafft und da wartete das ewig junge Duell gegen die Dresdnerinnen Hüttermann/Schumacher. Kaum ein Turnier bei dem sich beide Teams nicht gegenüber standen. Jule und Rike fanden aber zu keinem Zeitpunkt ins Spiel und hinkten stetig einem Rückstand hinterher. Am Ende stand ein klares 17:21 und 18:21 auf der Anzeigetafel, wodurch sie die Chance auf eine Revanche gegen Brink-Abeler/Grün im Spiel um Platz drei bot. Allerdings war dieses Spiel ein Deja-vuerlebniss, da unser Team ähnlich wie im Halbfinale nicht recht ins Spiel fand und womöglich fehlte auch ein wenig der Glaube an die eigene Stärke aufgrund der etlichen Blessuren mit den sich beide zuletzt rumgeschlagen haben. Jule und Rike könnten zur Zeit auch leicht als Werbemittel für Kineseotape durchgehen, da viel Haut mit eben jenem Tape verdeckt wird. So stand am Ende eine Zweisatzniederlage (17:21, 18:21), aber Platz vier.
Als Team kann man wiederum zufrieden sein, denn das Zutrauen in die eigene Leistung hat weiter zugenommen. Das wollen und werden beide in der nächsten Woche in Constanta (Rumänien) nachweisen. Beim CEV Satelliteturnier geht man auf Jagd nach europäischen Punkten, bevor eine Regenartionsphase ansteht, um in die zweite Hälfte der Saison mit neuer Kraft durchzustarten.

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